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Sprachtherapie

Sprachauffälligkeiten
Sprachtherapie in der EKS 
Beispiele aus der Praxis

Förderschwerpunkt Sprache 

Sonderpädagogischer Förderbedarf im sprachlichen Handeln liegt bei Kindern vor, die in ihren Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten hinsichtlich des Spracherwerbs, des sinnhaften Sprachgebrauchs und der Sprechtätigkeit so beeinträchtigt sind, dass sie ohne sonderpädagogische Unterstützung nicht hinreichend gefördert werden können. 

Sonderpädagogischer Förderbedarf kann in jeder Phase des Spracherwerbs und in jedem Lebensalter, überwiegend bei Kindern im Elementar- und Primarbereich auftreten.

Eingeschränktes Kommunikationsvermögen hat erhebliche Auswirkungen auf die gesamte Persönlichkeitsentwicklung: dies betrifft häufig die Bereiche Motorik, Sensorik und/oder Kognition.

  

 

Sprachauffälligkeiten

Artikulation: Nicht alle Laute werden korrekt gesprochen. Sie werden ausgelassen z.B. üssel für Schlüssel oder ersetzt z.B. taffee für Kaffee.

Grammatik und Satzbau sind nicht altersge­mäß entwickelt (Ich Hause gehen). Zusätzlich kann ein geringer passiver und/oder aktiver Wortschatz die Sprachkompetenz massiv beeinträchtigen.

Stottern ist eine Redeflussstörung, die flüssiges Sprechen willensunabhängig unterbricht oder unmöglich macht. Atmung und Artikulation sind nicht im Einklang.

Klingt die Sprache nasal oder undeutlich, können organische Ursachen vorliegen, z.B. eine Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte, Polypenwucherungen u.ä.

Wird nach vollzogenem Spracherwerb die Lautsprache teilweise oder ganz verweigert liegt Mutismus vor. Es bestehen Auffälligkeiten im sozial-kommunikativen oder sozial-emotionalen Bereich. 

Alle Sprachauffälligkeiten können sowohl einzeln als auch kombiniert auftreten.

 

 

 

Sprachtherapie in der 
Erich Kästner-Schule

 

Wir unterscheiden zwischen

  1. Sprachtherapie im engeren Sinne (spezifische sprachfördernde Arbeit) sowie

  2. Sprachtherapie im weiteren Sinne (unspezifische sprachfördernde Arbeit)

Zu den genannten Bereichen zählen wir z.B.

  1. die Arbeit am Laut; Mundmotorik; Syntax; bestimmte grammatische Formen; Redefluss; Kommunikation; Schriftsprache; auf die Bedürfnisse sprachbehinderter Kinder abgestimmter Leselehrgang; spezielle Rechtschreibförderung

  2. Wahrnehmungsförderung; Motorik; Kognition; Emotion/Verhalten; ...

In der Praxis erweist sich die oben beschriebene Trennung allerdings als theoretisches Konstrukt. Sprachtherapeutische Arbeit erfolgt in der Regel bei uns nicht isoliert, sondern bezieht verschiedene der genannten Bereiche ein und versucht sie zu integrieren.

Zu unterscheiden ist weiterhin nach den Organisationsformen der Sprachtherapie an der Erich Kästner – Schule. Sie erfolgt 

  • in Einzelförderung

  • in Kleingruppen (in der Regel 2 - 3 Kinder)

  • in den Klassen (sprachtherapieimmanenter Unterricht)

Beispiele aus der Praxis verdeutlichen unsere Arbeit. Namen, Daten und spezifische Einzelheiten wurden aus datenrechtlichen Gründen verändert bzw. weggelassen.


Erich Kästner-Schule, Förderschule Sprache, Bastfelder Weg 25, 33098 Paderborn 
 fon: 05251 / 540 199-0,   fax: 05251 / 540 199-7,   info@eks-pb.de