Umgestaltung des Schulhofes der Erich Kästner - Schule


Bei diesem Projekt zur Schulhofgestaltung handelt es sich um ein Gemeinschaftsprojekt der Sonderschule für Sprachbehinderte (172 SchülerInnen) und der benachbarten Regel - Grundschule Elisabeth (282 SchülerInnen).

Die beiden Schulen befinden sich z.T., im gleichen Gebäude und unser Schulhof wird von einem Teil der Schülerschaft gemeinschaftlich genutzt. Bedingt durch steigende Schülerzahlen der Erich Kästner - Schule errichtete der Kreis Paderborn einen Erweiterungsbau, der den Bewegungsraum des ohnehin sehr kleinen Schulhofes noch weiter einschränkte: 


Schulhof der Erich Kästner-Schule

 
Im Hintergrund: Schulhof der Elisabethschule

 

Gerade in der heutigen Zeit gilt es, einen Raum zu schaffen, in dem die Kinder die Möglichkeit erhalten, sich kreativ zu entfalten und die verschiedensten Bewegungs- und Koordinierungsarten zu üben. 

Die Kinder hatten bisher nur die Möglichkeit, sich in der großen Pause Material (Seile, Bälle, o.ä.) auszuleihen. 

In diesem Spielhaus (Foto rechts) werden die Materialien aufbewahrt und - in den Pausen - von Schülern der Klassen 3 und 4  ausgeliehen.

 

Ein von den Architekten installiertes Erdtelefon sowie eine mit verschiedenen Materialien gepflasterte Strecke (s. links) für besondere Sinneserfahrungen werden nur wenig genutzt. 

 

Weiterhin haben die Kinder die Möglichkeit, auf einem anderen Schulhofteil - dem sog. "oberen Schulhof" - auf einer ebenfalls sehr kleinen Fläche zu spielen. Die beiden Basketballkörbe werden nur wenig genutzt. Stattdessen wird dieser Platz hauptsächlich zum Fußballspielen genutzt. Begrenzt wird der Platz durch eine bepflanzte schräge Fläche (Hanglage), die die Kinder zum Klettern auf den Bäumen und Büschen und Rutschen animiert. Durch die starke Beanspruchung hat das Gelände allerdings extrem gelitten. 

 
Basketballplatz

 
Hanglage


Besonders für die Kinder der Erich Kästner - Schule gilt, dass sie neben einem sonderpädagogischen Förderbedarf im Bereich Sprache/Kommunikation besonders häufig Auffälligkeiten in den verschiedenen Wahrnehmungsbereichen aber auch im motorischen Bereich (Koordinationsstörungen, Gleichgewichtsproblem usw.) zeigen. Sie sind somit dringend auf ein ausgewogenes und vielfältiges Bewegungsangebot angewiesen.

Soweit also die Ausgangslage. Und so ging es weiter.



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